Der Personalberater und sein Image

Montag, 15. März 2010 Der Personalberater und sein Image

Warum Sie nicht alles glauben sollten, was in den Medien über Personalberater geschrieben wird - In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Training“ (Nr. 1 / Februar 2010) berichtet eine Journalistin über Ihre Erfahrungen mit Personalberatern. Sie stellt den meisten von Ihnen kein gutes Zeugnis aus. Doch welchen Wert hat eine solche „Einzelerfahrung“?
Wir entkräften die gängigen Vorurteile, erklären, woher diese Vorbehalte kommen und woran Sie einen guten Personalberater erkennen. Denn viele Personalberater sind besser als ihr Ruf.

Die Situation ist gestellt: Eine Journalistin und Personalistin „sucht“ einen Job im HR-Bereich und „testet“ dabei Personalberater. Ihr Fazit: Manche Recruiter agieren gegenüber Bewerbern unprofessionell und geringschätzend. Sie bedenken nicht, dass jeder Kandidat später einmal ein Auftraggeber sein könnte. Aber wie ernst zu nehmen ist diese „Mystery-Shopping-Aktion“?

Momentaufnahmen einer Einzelperson

„Solche eigenartigen Aktionen und Berichte sind mit schuld daran, dass Personalberater allgemein einen eher schlechten Ruf haben“, gibt PERSONAL CONSULTING Geschäftsführerin Gerda Brandt zu bedenken. Tatsache ist, dass stets über die gleichen Erfahrungen mit den gleichen Recruiting-Unternehmen berichtet wird. „Es gibt viele mittlere und kleinere Personalberatungsunternehmen, die kaum Erwähnung in den Medien finden. Sie liefern qualitativ hochwertige Dienstleistungen für Auftraggeber und Bewerber gleichermaßen. Vielleicht werden sie ja gerade deshalb nicht in den Medien erwähnt?“ ergänzt sie.

Die K&K Regel: auch Kandidaten sind Kunden

Ein wertschätzender Umgang mit Kandidaten im Bewerbungsprozess ist bei PERSONAL CONSULTING selbstverständlich. Dass wirklich jede Bewerbung beantwortet wird, auch wenn es prozessbedingt oft etwas dauern kann, zählt zur Mindestanforderung unserer täglichen Arbeit. Absagen enthalten immer eine Begründung, warum der Bewerber diesmal nicht in die engere Auswahl genommen werden konnte.
Findet ein Vorstellungsgespräch statt, klären die Personalberater nicht nur die Eignung des Kandidaten für die ausgeschriebene Position ab. Teil des Gespräches sind immer auch Karriereberatung, Tipps für die nächsten Schritte oder für ein besseres Selbstmarketing bei künftigen Bewerbungen. Oft stehen Bewerber und Personalberater auch nach erfolgreicher Besetzung weiterhin miteinander in Kontakt – nicht nur, in den ersten Wochen nach Dienstantritt, sondern über längere Zeit.

Der Auftraggeber als „Zeitfaktor“

Wenn ein Personalberater nicht innerhalb weniger Tage auf eine Bewerbung reagiert oder nach einem Vorstellungsgespräch sehr verspätet Feedback gibt, kann natürlich ein verfälschter Eindruck vom Umgang mit Bewerbern entstehen. Das hat aber oft Gründe, die nicht im unmittelbaren Einflussbereich des Personalberaters liegen.
Das Tempo des Recruitingprozesses wird auch durch die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber mitbestimmt. „Häufig können wir den Kandidaten kein rascheres Feedback zum Status quo ihrer Bewerbung geben, weil der Auftraggeber noch keine Entscheidung getroffen hat. Gute, neue Mitarbeiter sind für ihn enorm wichtig und da darf nichts überstürzt werden. Außerdem sind die Terminkalender oft so voll, dass Wartezeiten entstehen. Genau das wiederum ist ja mit ein Grund für die Beauftragung eines Beraters“, erklärt Personalberaterin Monika Kail.

Personalberater ist nicht gleich Personalberater

Die Strukturen und Strategien der Beratungsunternehmen sind unterschiedlich. Das führt zu Unterschieden in der Qualität der Auftragsabwicklung und der Kommunikation. Viele Unternehmen müssen in diesem stark kompetitiven Markt aufgrund ihrer Struktur auf Volumen setzen und die Auftragsakquise favorisieren. Die Konsequenz sind Mängel in der Abwicklung. Die Berater betreuen oft 10-20 Projekte gleichzeitig und akquirieren nebenbei noch. Sie sind auf die Unterstützung mehrerer Mitarbeiter angewiesen (z. B. für die Vorselektion der Lebensläufe und für erste Kurzinterviews am Telefon). Wenig verwunderlich also, dass bei der Bewältigung größerer Volumina für einzelne Bewerber wenig Zeit bleibt und die Qualität der Kommunikation leidet.
Bei PERSONAL CONSULTING steht seit jeher Qualität vor Quantität. Jeder Berater betreut nur eine Handvoll Projekte gleichzeitig und wickelt jeden Auftrag vom Erstkontakt über das Briefing mit allen Entscheidungsträgern beim Kunden, den Such- und Auswahlprozess bis hin zur Besetzung, alleine oder gemeinsam mit einem zweiten Berater ab, je nach Komplexität des Auftrages. „Besonders in Executive Search Projekten muss auf höchste Professionalität im Umgang mit Kandidaten und Kunden geachtet werden. Bei PERSONAL CONSULTING finde ich ein Umfeld vor, in dem die Wertschätzung in beide Richtungen gelebt wird“, begründet unser neuer Partner Hartwig Frasch sein Motiv, für uns tätig zu werden. Als ehemaligem Mitarbeiter von renommierten Personalberatungsunternehmen war es ihm wichtig ein Umfeld zu finden, in dem sowohl Professionalität als auch Menschlichkeit groß geschrieben werden. Erfolg ist schließlich menschlich.

Gibt es den richtigen Personalberater?

Fachkompetenz allein reicht nicht, um am Markt den Ruf eines seriösen Personalberaters zu erwerben. „Auftraggeber, Bewerber, Berater – alles Kunden und Menschen. Wenn wir den Servicegedanken so umsetzen, wie wir selbst gerne bedient werden wollen, wo auch immer, kann nichts schiefgehen“, sagt Mario Schindler, der bei PERSONAL CONSULTING vor kurzem die Betreuung der Automobilbranche übernommen hat. Diese Einstellung, kombiniert mit Managementerfahrung und speziellem Branchen-Insiderwissen, ist profunde Basis für seriöse Auftragsabwicklung und guten Ruf in der Branche.